Die Welt ist voll alltäglicher Wunder


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Die Welt ist voll alltäglicher Wunder

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Fünfzig Werke Thüringer Künstler in Zeichnung und Grafik
Göpfersdorfer Kunstblätter 14: Spannender Blick über die Thüringer Bildende Kunst der letzten Jahrzehnte von Ahner bis Zaumseil

Hsg.: Dieter Gleisberg u. Günter Lichtenstein
72 Seiten, zahlreiche Abb. überwiegend vierfarbig, 27 x 21 cm, Pb. 

Das 500-jährige Jubiläum von Martin Luthers Thesenanschlag, der allgemein als Beginn der Reformation gilt, ist Anlass für vielerlei Ehrungen in Deutschland und darüber hinaus. Dass auch die Galerie im Quellenhof und die Anita und Günter Lichtenstein Stiftung sich in diesen Reigen einfügt mit einer Ausstellung und einer Grafikmappe Thüringer Künstler und Künstlerinnen, mag überraschen. Gilt doch Thüringen nicht gerade als Hochburg Bildender Kunst in Deutschland, sondern verdankt sein kulturelles Ansehen vor allem der Literatur, der Musik und dem Theater. Nur wenige bildende Künstler wie Otto Dix oder Gerhard Altenbourg haben überregionale Anerkennung und Bedeutung erlangt.
Auch die Göpfersdorfer Galerie richtete ihre Aufmerksamkeit vorwiegend auf Sachsen und Berlin. Lediglich Künstler aus Ostthüringen wurden dank der räumlichen Nähe kontinuierlich ausgestellt und präsentiert – Erich Dietz, Gerhard Altenbourg, Gerda Lepke, Horst Sakulowski, Stefan Knechtel oder Peter Schnürpel, um nur einige Namen hervorzuheben.
Die Neugier, was an zeitgenössischer Kunst in ganz Thüringen entstanden ist, war Anlass, sich mit dieser Ausstellung einmal ausschließlich Thüringer Künstlern zu widmen. Nach ersten Recherchen überraschte der Reichtum an künstlerischen Leistungen im Land. Deshalb schien es wichtig, im Katalog und in der Ausstellung diese Vielfalt zumindest anzudeuten. Natürlich bleibt die getroffene Auswahl von 50 Arbeiten subjektiv und kann längst nicht alle Künstler berücksichtigen und würdigen, die es verdient hätten, einbezogen zu werden. Trotzdem tritt das Vorhaben mit dem Anspruch auf, einen zwar begrenzten, aber durchaus interessanten Überblick über die Thüringer Bildende Kunst der letzten Jahrzehnte zu gewähren. Neben Martin Luther bilden auch andere Personen und Momente der Thüringer (Geistes-)Geschichte Anknüpfungspunkte für das Schaffen, das sich gleichwohl keineswegs auf solche beschränkt.
Von Anbeginn stand fest, dass auch diese Ausstellung, wie schon vor zwei Jahren die Rainer Maria Rilke gewidmete, eine Grafikmappe begleiten sollte, für die zehn Thüringer Künstler gewonnen werden konnten. Die vorliegenden Göpfersdorfer Kunstblätter 14 hingegen bilden in gewohnter Detailliertheit das gesamte Spektrum der Ausstellung ab. (Basiert auf dem Vorwort von Günter Lichtenstein)

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